Malteser fördern Leprahilfe

Lepra-Kranke – die Ausgestoßenen

Regina Kabli denkt nur noch an ihren rechten Arm: Angstvoll spürt die Sudanesin mit geschlossenen Augen den Berührungen des Malteser Krankenpflegers Joseph Khemis nach. Sie wagt kaum zu atmen. Lepra – die Angst vor dieser Diagnose lässt das Gesicht der 40-jährigen um Jahre altern. Sie fürchtet um ihr Leben und um das ihrer fünf Kinder. Mit bloßen Händen tastet Joseph Khemis behutsam über Regina Kablis Gesicht und Arme. Den Hautkontakt spürt sie nur an wenigen Stellen. Die Nerven sind bereits abgestorben.
Der Malteser weiß: Die fünffache Mutter hat Lepra im Anfangsstadium.

Eine Laboruntersuchung bestätigt die Diagnose des erfahrenen Krankenpflegers. Sofort gibt er ihr Medikamente, die sie heilen und ihre Kinder vor Ansteckung schützen. Regina wird gesund werden und ihre Kinder nicht anstecken. Die Mutter kann weiterhin selbstständig leben, ihre Kinder versorgen und in der Küche des Waisenhauses arbeiten.

Lepra ist heilbar!

Lepra ist eine der ältesten bekannten Infektionskrankheiten und ist in Ländern mit entwickelter Gesundheitsversorgung nahezu ausgerottet. Mit einer Antibiotika-Therapie kann die Krankheit gut behandelt werden. Allerdings sind diese Antibiotika in Entwicklungs- und Schwellenländern oft nicht verfügbar. 

Unser Einsatz durchbricht den Kreislauf von Armut und Behinderung und bewahrt Menschen vor einem frühen Tod.

Helfen Sie, Leben zu retten!

Länderinformationen: Sudan

Anteil der Menschen, die nicht lesen und schreiben können: 38,9%
Anteil der Bevölkerung unter der Armutsgrenze: 40%
Sterberate bei der Geburt oder Schwangerschaft: 590 von 100.000 Müttern
Kindersterblichkeit: 87 von 1.000 (D: 4 von 1000)
HIV/AIDS-Quote (Erwachsene zwischen 15 und 49 Jahren): 2,3%
Anteil der Bevölkerung ohne Zugang zu Trinkwasser: keine Daten verfügbar
Unterernährte Bevölkerung: 25,6%

Letzte Änderung: 01.06.2010 – 11:03 Uhr

Sie haben Fragen?

Petra Ipp und Esther Finis

Petra Ipp-Zavazal steht Ihnen gerne zur Verfügung!


Tel.: 0221 9822-155
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So können Sie helfen:

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25 Euro pro Monat kosten lebensverlängernde Medikamente für HIV-Infizierte.

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Schon 50 Euro reichen, um vier unterernährte Kinder mit Lebensmittel zu versorgen.

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100 Euro kostet es, einen Tuberkulosekranken zu heilen.

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© 2010 Malteser Hilfsdienst e.V.
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