Das Leiden von Müttern und Kindern in Angola

Victoria – eine Mutter in Angst

Bevor die Malteser kamen, gab es keine medizinische Versorgung im Dorf von Victoria.

Heute ist das mobile Team der Malteser in der Gesundheitsstation. Zum Glück hat die 25-jährige Victoria rechtzeitig davon gehört und schafft den langen Weg dorthin. Sie ist im siebten Monat schwanger und fühlt sich fiebrig. „Vielleicht habe ich Malaria“, fürchtet die werdende Mutter. In der Gesundheitsstation tastet die von den Maltesern ausgebildete Hebamme Victoria behutsam ab. Mit dem Kind scheint alles in Ordnung. Doch sie weiß: Ist es Malaria, dann zählt schnelles Handeln. Denn viele schwangere Frauen, die an Malaria erkranken, erleiden Fehlgeburten.

Malteser - da sein für die Schwächsten

Ob alles in Ordnung ist?

Im Untersuchungsraum misst Schwester Henda den Bauchumfang von Victoria und wiegt die zierliche Frau – nur 45 kg! Vorsichtig untersucht sie den Mutterleib. Eine Gesundheitshelferin macht den Bluttest. Das Ergebnis: Victoria ist malariakrank. Doch sie hat Glück – die Erkrankung wurde früh erkannt.

Von der Malteser Krankenschwester erhält sie die nötigen Medikamente sowie Vitamintabletten und Folsäure zur Stärkung – rettende Hilfe für sie und ihr ungeborenes Kind.

Nur mit medizinischer Versorgung haben die Menschen in armen Ländern wie Angola eine Chance zu überleben. Für den Lohn einer Krankenschwester vor Ort benötigen wir monatlich 340 Euro. Bitte spenden Sie.

Letzte Änderung: 01.06.2010 – 11:03 Uhr

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