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Rettungsdienst

Kleines Herz in Not

Dank des Malteser Babynotarztwagens kam Johannes schnell und sicher ins Herzzentrum.

„Alles bestens“, hatte der Arzt bis zur letzten Vorsorgeuntersuchung noch zu Frau Riepertinger gesagt. Sie ist im 8. Monat schwanger. Doch dann überschlagen sich plötzlich die Ereignisse: Die Herztöne des Ungeborenen werden immer unregelmäßiger. Diagnose: Herzflimmern mit steigender Tendenz! Hektisch wird ein OP-Raum vorbereitet. Der kleine Johannes muss sofort per Kaiserschnitt geholt werden. Sechs Wochen zu früh.

Einsatz für den Babynotarzt

Mit nur 47 cm und gerade mal 2.410 Gramm kommt Johannes sogleich auf die Neugeborenen-Intensivstation. Doch vier Stunden nach der Geburt hat sich sein Gesundheitszustand immer noch nicht gebessert. Das Risiko steigt, dass das kleine Herz ganz zu schlagen aufhört. Die Ärzte beschließen, Johannes in das Herzzentrum München zu verlegen. Der Babynotarztwagen der Malteser wird alarmiert. Die junge Mutter, gerade frisch operiert, bleibt schweren Herzens zurück. Nur ganz kurz hatte sie ihr winziges Baby streicheln und liebkosen können.

Der Malteser Kai Pommerenke mit der glücklichen Mama und dem gesunden Johannes heute.

Zurück zu Mama

Noch während der Fahrt wird Johannes behandelt. Auf der Intensivstation versuchen die Ärzte immer wieder das schwache kleine Herz zum Schlagen zu bewegen. Es dauert zehn Tage bis der kleine Kämpfer es geschafft hat. Er darf zurück in die Kinderklinik. Wieder sind die Malteser zur Stelle und legen der sehnsüchtig wartenden Mutter ihr Baby in die Arme. Mittlerweile ist Johannes kerngesund. Auch dank der Malteser Helfer, die alle 52 Sekunden zu einem lebensrettenden Einsatz ausrücken.

Jede Spende hilft uns, unsere Einsätze weiterhin zu gewährleisten. Zwei Beispiele: Die halbjährliche medizinische und technische Wartung der Geräte im Babynotarztwagen kostet rund 2.000 Euro. Ein Funkempfänger für die Sanitäter kostet rund 450 Euro. Bitte spenden Sie!

 

Letzte Änderung: 18.08.2010 – 20:36 Uhr

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