Viele tausend Kinder in Süd-Kivu im Kongo leiden Hunger. Auch Chubaka war noch vor Kurzem so entkräftet, dass ihm schon die kleinste Bewegung schwerfiel. Heute ist er gesund und kräftig. Die Malteser Gesundheitshelfer gaben ihm nährstoffreiche Infusionen und stärkende Aufbaunahrung. Jeder Löffel brachte ihm seine Lebenskraft zurück und schützte vor bleibenden körperlichen und geistigen Schäden.
Bürgerkrieg, Flucht und Vertreibung ließen vielen Familien im Kongo nur ein wenig Maniok zum Leben. Vitamine und Eiweiß fehlen, sie leiden an schweren Mangelerscheinungen. In den Malteser Ernährungszentren erhalten die Hungernden Saatgut und Stecklinge für gesundes Gemüse und lernen, es auf ihren Feldern erfolgreich anzubauen. Auch Chubaka und Chihana müssen heute nicht mehr hungrig zu Bett gehen. Die Tomaten und Bohnen, die ihre Mutter Emairance erntet, geben ihnen die Nährstoffe, die sie brauchen.

Viele Regionen in Süd-Kivu sind nur in tagelangen, beschwerlichen Fußmärschen zu erreichen. Für die Bewohner können schon alltägliche Krankheiten den Tod bedeuten, wenn sie Ärzte und Medikamente nicht rechtzeitig erreichen können. Die Malteser bauen Gesundheitsstationen, auch in diesen abgelegenen Regionen. Sie helfen den Menschen, Krankheiten zu vermeiden, zum Beispiel mit flächendeckenden Impfkampagnen und der Verteilung von Moskitonetzen. Vorsorgeuntersuchungen für Schwangere lassen Risiken frühzeitig erkennen. Und erfahrene Ärzte und Hebammen geben werdenden Müttern Sicherheit bei der Geburt ihrer Kinder.
Mit Ihrer Unterstützung können wir noch viele weitere Leben retten. Bitte helfen Sie! Ihre Spende schenkt Essen, Gesundheit und Leben. Vielen Dank.
Anteil der Menschen, die nicht lesen und schreiben können: 34,5%
Anteil der Bevölkerung unter der Armutsgrenze: keine Daten verfügbar
Sterberate bei der Geburt oder Schwangerschaft: 990 von 100.000 Müttern
Kindersterblichkeit: 83 von 1.000 (D: 4 von 1000)
HIV/AIDS-Quote (Erwachsene zwischen 15 und 49 Jahren): 4,2%
Anteil der Bevölkerung ohne Zugang zu Trinkwasser: 80%
Unterernährte Bevölkerung: 41%
Letzte Änderung: 01.06.2010 – 11:03 Uhr