
„Als ich noch richtig laufen konnte, da hatte ich auch ein Ehrenamt“, betont Gertrud Keysers, „aber heute geht das natürlich nicht mehr.“
2008 diagnostizierten die Ärzte bei Gertrud Keysers Parkinson. Seitdem ist nichts mehr wie es war. Bei einem Reha-Aufenthalt fiel sie hin und erlitt einen Oberschenkelhalsbruch.
Es musste ein künstliches Hüftgelenk eingesetzt werden. Nur mit einem Rollator kann Frau Keysers seitdem einige Schritte gehen.
Die 76-Jährige freut sich seitdem immer riesig, wenn die ehrenamtlichen Helfer des Kulturbegleitdienstes Köln sie zum Museumsbesuch abholen.

Frau Spantig ist die ehrenamtliche Leiterin des Kulturbegleitdienstes Köln, der zu den Besuchs- und Begleitungsdiensten der Malteser gehört.
Regelmäßig begleitet sie Frau Keysers und andere kranke, alte und einsame Menschen bei Ausflügen. Sie schätzt die Offenheit und Geselligkeit von Frau Keysers sehr.
„Viele Senioren oder Menschen mit Behinderung ziehen sich zurück und man muss sie erst überreden, doch einmal raus zu gehen“, berichtet Elke Spantig, „bei Frau Keysers ist das ganz anders!“
„Ich bin froh, dass es so etwas gibt.“ Frau Keysers ist dankbar, dass sie durch den Kulturbegleitdienst trotz ihrer Behinderung noch das Museum besuchen und an Ausflügen teilnehmen kann. „Die sind sehr höflich und helfen einem gern“, stellt sie fest.
Letzte Änderung: 02.01.2012 – 10:35 Uhr